BWL-Absolventen vor der Berufswahl

Das Fach Betriebswirtschaft zählt zu den beliebtesten Studienfächern, zumindest wenn es nach der Zahl der eingeschriebenen Studierenden geht. Das ist wenig erstaunlich, eröffnet doch die Betriebswirtschaft vielfältige Berufsbilder in unterschiedlichen Branchen und Berufsbildern.

Allerdings finden viele Absolventen nach ihrem Studium nicht nahtlos ins Berufsleben und so manche Erwartung wird enttäuscht. Wer das prinzipiell generalistische Studium der Betriebswirtschaft nach einem standardisierten Muster durchzieht, keine (hochwertigen) Praktika macht und sich auch sonst nicht auf bestimmte Interessenschwerpunkte festlegt, gewinnt kein Profil und kann dementsprechend Probleme haben, den gewünschten Berufseinstieg zu finden.

Wenn darüber hinaus aber auch noch unrealistische Vorstellungen zum Berufsfeld vorliegen, wird es noch schwieriger. Es muss eben nicht immer der bekannte Weltkonzern sein und es muss auch nicht immer irgendetwas mit Marketing sein. Auch muss nicht zwangsläufig die obere Managementetage erreicht werden, um sich beruflich zu verwirklichen.

Mittelständische Unternehmen als Einstiegschance für BWL-Absolventen

Der Großteil der Jobs existiert ohnehin nicht bei den Großkonzernen, sondern bei den oftmals unbekannten mittelständischen Unternehmen, die vielleicht weniger klingende Namen haben, dafür den betriebswirtschaftlichen Absolventen gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Masse der Jobs gibt es daher nicht bei Großunternehmen mit wohlklingenden Namen, sondern bei manchmal eher unbekannten Mittelständlern.

Worüber sich Absolventen auch falsche Vorstellungen machen, sind die Jobs zum Berufseinstieg. Diese liegen möglicherweise zunächst unter den persönlichen Erwartungen und sind nicht per se gut dotiert. Das Einstiegsgehalt für BWL-Bachelorabsolventen beginnt meist bei etwa 40 000€/Jahr, je nach Unternehmensgröße, Tarifbindung etc. Auch der Arbeitsalltag kann zunächst wenig spektakulär sein und eher den Charakter einer besseren Verwaltungshilfe haben.

Anders kann es bei den mittelständischen Unternehmen aussehen. Hier sind die Hierarchien kleiner und die Entscheidungswege kürzer. Dies eröffnet größere Verantwortungs- und Entscheidungsspielräume, was zu höheren Lernkurven und meist auch zu einer höheren Arbeitszufriedenheit seitens des Absolventen und Berufsanfängers führt.

Erleichternd für den Berufseinstieg kann eine Ausbildung vor Aufnahme eines Studiums sein. Auf dem Arbeitsmarkt wird mittlerweile eine solche Ausbildung als vorteilhaft gesehen. Grund hierfür ist neben der praktischen Erfahrung vor allem, dass Absolventen von Bachelor-Studiengängen, die unmittelbar nach der Schule ihr Studium begonnen haben, noch recht jung sind und kaum Lebenserfahrung mitbringen (können).

Wer nach dem Bachelorabschluss noch nicht ins Berufsleben wechseln möchte, kann ein Masterstudium anschließen, sofern er einen Studienplatz findet. Eine gute Möglichkeit für einen Einstieg in ein Unternehmen kann die Masterarbeit sein. Das haben auch viele Unternehmen erkannt und schreiben praxisbezogene Masterarbeitsthemen aus (ähnliches gilt natürlich auch für Bachelorarbeiten).

Für die Masterstudenten bietet die Erstellung einer Masterarbeit im Unternehmen die Möglichkeit, den Berufsalltag kennenzulernen, sich eingehend mit dem gewählten Thema auch aus praktischer Hinsicht zu beschäftigten und sich als Experte für den Arbeitsmarkt attraktiv zu präsentieren. Insbesondere wenn die Masterarbeit berufsbegleitend erstellt wird, kommen jedoch zwangsläufig zeitliche Engpässe, eine schwierige Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie zum Tragen. Hier können professionelle akademische Ghostwriter in entscheidender Weise zur Vereinbarkeit dieser Schnittmengen und zum erfolgreichen Abschluss des Studiums beitragen. Damit steigen auch die Aussichten auf den gewünschten Beruf und das anvisierte herausfordernde Tätigkeitsfeld in Unternehmen und Verwaltung.