Themenfindung und Gliederung gekonnt meistern

Aller Einstieg muss nicht schwer sein –  Themenfindung und Gliederung gekonnt meistern

Way out

Für manche Studierende ist die Abschlussarbeit die erste umfangreichere Arbeit – und deshalb unter Umständen eine schwer zu nehmende Hürde. Probleme bereiten insbesondere die präzise Definition der Fragestellung, die inhaltliche Strukturierung der Arbeit und die Erstellung der daraus abzuleitenden Gliederung.

Eine präzise formulierte Fragestellung ist für eine gute Arbeit unverzichtbar. Dabei kommt es zunächst darauf an, im interessierenden Themenbereich ein Problem zu formulieren, das im zumeist vorgegebenen Seitenumfang sinnvoll bearbeitet werden kann. Im nächsten Schritt muss die Fragestellung als gut durchdachter Titelausformuliert werden. Das erfordert inhaltliche Sorgfalt und begriffliche Präzision, damit keine unliebsamen Überraschungen aufgrund ungenauer Formulierungen oder unscharfer Begriffe auftreten. Ein einfaches Beispiel wäre etwa die unbedachte Verwendung des Begriffes „Europa“ statt der eigentlich gemeinten „Europäischen Union“. Eine solche Formulierung würde eine ganz andere Arbeit erfordern und den Prüfer letztlich zwingen, die inhaltlichen Konsequenzen einzufordern. Ein präzise formulierter Titel verhindert solche ungewollten Effekte und bewahrt den Schreibenden zugleich davor, sich thematisch zu viel vorzunehmen.

Die auf der Grundlage des Titels erstellte Gliederungsoll in sich verständlich sein und den beabsichtigten Gang der Untersuchung auf einen Blick erkennbar machen. Die einzelnen Gliederungspunkte müssen problemlos verständlich sein; blumige Formulierungen, Metaphern oder Anspielungen haben hier keinen Platz.

Welche und wie viele Unterpunkte in den größeren Abschnitten Einleitung, Hauptteil und Schluss letztlich enthalten sind, hängt vom Thema und dem geplanten Argumentationsgang ab. Damit die Gliederung diesen eindeutig widerspiegelt ist es beispielsweise hilfreich, zunächst den voraussichtlichen Inhalt der Arbeit thesenartig zu formulieren und anschließend die geplanten Inhalte schrittweise in einzelne Kapitel und Unterkapitel aufzugliedern. Auf diese Weise werden gedankliche Löcher und Redundanzen schnell erkennbar und die Gliederung kann entsprechend angepasst werden. Durch ein solches strukturiertes Vorgehen verliert das vermeintlich übermächtige Problem der Gliederungserstellung zumeist rasch seinen Schrecken. Die so entwickelte Gliederung sollte als Rohfassung verstanden werden, die mit zunehmender Literaturkenntnis laufend überprüft und ggfs. verändert und verfeinert wird.

Wer sich trotz allem nicht sicher genug fühlt und vom Dozenten nicht die erwünschte Unterstützung bei der Lösung der genannten Herausforderungen erhält, kann diese auch extern finden. So bieten die Experten von TEXT & WISSENSCHAFT bedarfsgerechte und professionelle Hilfe bei der Themenfindung, der Gliederungs- und Texterstellung und auf Wunsch auch beim anschließenden Lektorat der Texte. Ist die vermeintliche Einstiegshürde erst einmal genommen, ist zumeist auch die Angst vor einem möglichen Versagen gebannt.