Höheres Gehalt mit Promotion und Doktortitel?

Die Gründe, nach dem Studium eine Promotion anzustreben, können individuell vielfältig sein. Aber nicht jede erfolgreiche Promotion führt zu einer wissenschaftlichen Karriere. Neben dem Streben nach wissenschaftlichen Lorbeeren und entsprechender Anerkennung dürfte vor allem die Aussicht auf ein höheres Gehalt eine wichtige Rolle spielen. Oftmals gilt der Doktortitel sogar als Schlüssel für das berufliche Vorankommen.

Mit einem Doktortitel ist meist eine deutliche Gehaltssteigerung im Beruf verbunden. Dies beginnt bereits mit dem beruflichen Einstieg. Je höher der akademische Abschluss, desto höher das Einstiegsgehalt. Die Personalberatung Kienbaum hat in ihrer Studie „Absolventenvergütung 2015“ für promovierte Akademiker ein Anfangsgehalt von durchschnittlich 60 500 Euro pro Jahr festgestellt. Berufseinsteiger mit Masterabschluss bekommen circa 46 300 Euro, Absolventen mit Bachelorabschluss nur ca. 43 000 Euro. Zudem erhöht die Promotion meist auch die Chance, in der Unternehmenshierarchie schneller aufzusteigen.

Der Doktortitel erhöht also je nach Branche und Tätigkeitsfeld die Wahrscheinlichkeit eines höheren Gehalts. Bis zu 40% mehr Gehalt (bei Juristen) können mit einer erfolgreichen Dissertation verbunden sein. Ein Doktortitel erlaubt aber auch in anderen Branchen ein mindestens 20% höheres Gehalt wie beispielsweise bei den Ingenieuren, Controllern oder Projektmanagern. Die intellektuelle, zeitliche und finanzielle Investition in einer Doktorarbeit lohnt sich also.

Allerdings ist die Abbruchquote bei Promotionsvorhaben fächerübergreifend hoch (zwischen 40-50%). Viele Doktorarbeiten werden nicht zu Ende gebracht. Lediglich in den Naturwissenschaften und in der Medizin sind die Erfolgsquoten überdurchschnittlich hoch. Viele Promovenden scheinen sich nicht ausreichend im vornherein über die Anforderungen und Belastungen einer Promotion im Klaren zu sein. Besonders externe Doktoranden sind hier gefährdet, da es für sie meist schwieriger ist, alle Anforderungen und Hürden, auch informeller Art, rechtzeitig zu erkennen.

Nicht selten kommen unvorhergesehene Faktoren hinzu, die das Projekt „Doktorarbeit“ verzögern oder sogar gefährden können. Die Motivation über einen längeren Zeitraum von zwei-drei Jahren oder  länger kontinuierlich aufrechtzuerhalten, wird nicht immer gelingen. Darüber hinaus können aber auch ein Wechsel des Doktorvaters, Nachwuchs in der Familie oder eine berufliche Umstrukturierung den Promovenden an seine Belastungsgrenzen führen und die erfolgreiche Dissertation in Frage stellen.

Um das zu verhindern stehen Ihnen unsere Experten und Ghostwriter zur Verfügung. Mit ihrer Erfahrung und Kompetenz helfen sie in jeder Phase einer „steckengebliebenen“ Doktorarbeit und bringen diese zusammen mit Ihnen erfolgreich zu Ende.

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